Stadtbild

Stein auf Stein erhebt sie sich
Um einen kleinen Fluss herum.
Sie hebt das Haupt, sie schaut hinauf
Und atmet leicht, den Hauch hinaus.

Zwischen Grau das feine Licht,
Das Dämmern in der tiefen Nacht.
Sie hebt die Hand aus feinem schwarz
Und weht das goldne Haar von sich.

Kreuz um Kreuz verdichtet mich,
Ein Kreis, in mir, erstrahlt ganz leicht
Im Herz von ihr, der grauen Frau,
Die kalten Kleides weich erwärmt.

Ich atme den Hauch, der die Nacht erfüllt,
Ich tanze im Licht des lichten Mondes
Und schwebe um Stein, um Fluss und Hügel
Herum und sehe sie, die Stadt.

Der Morgen bricht an und küsst die Nacht,
Gestern reicht Morgen die alte Hand,
Ein Hauch verweht im Winde sich
Im frischen Klang der frühen Luft.

Ich sitze, im weichen Arm von ihr.
Ich spüre, ich atme ihren Duft,
Ich sehe ihre frohen Kinder
Und träume Kreuz um Stein.

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