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Es werden Posts vom Januar, 2024 angezeigt.

Ja, sie blüht so schön, so wunderschön

Da liegt ne Blume Auf jenem Berge, Ja, sie blüht, ja, sie blüht, Ja, sie blüht so schön. Und die Blume Dort auf dem Berge Ja, sie blüht so wunderschön. Schon seit Jahren, Fast vergessen, Ja, sie blüht, ja, sie blüht, Ja, sie blüht so schön. Blüht seit Jahren, Schon vergessen, Blüht die Blume da so schön. Ihre Blätter Sind rot gefärbt, Ja, sie blüht, ja, sie blüht, Ja, sie blüht so schön. Rote Blätter, Tief gefärbt, Ja, es blüht die Blume schön. Da liegt begraben Ein Partisane, Ja, sie blüht, ja, sie blüht, Ja, sie blüht so schön.  Tief begraben, Der Partisane, Ja, sie blüht so wunderschön.   Es ist deswegen, Dass sie so blüht, Ja, sie blüht, ja, sie blüht, Ja, sie blüht so schön.  Und nur deswegen Blüht sie so schön, Ja, sie blüht so wunderschön.

An dem Tag an dem ich sterbe

An dem Tag an dem ich sterbe, Soll ne Blume mir aufgehen, Soll hinauf zum Himmel ragen, Soll mich tragen hoch hinaus. Eines Tages, wenn ich Asche Und der Blume Boden werde, Wird mein Geist recht neu erblühen, Wird zur Blume, wächst zu Gott. An dem Tag an dem ich sterbe, Werd ich Asche, werd ich Blume, Finde Frieden, finde Ruhe, Geh ich hoch hinaus zu Gott.

Die liebenden Kinder

Zwei Kinder fallen sich in die Arme, Sie schmusen sich eng, sie lieben sich, Wie Kinder sich eben lieben können. Er schenkt ihr Blumen, pink und jung, Er schenkt ihr Wörter, große Wörter, Von Ewigkeiten heut befüllt.   Ich frage mich, wie es wohl war, So unbesorgt, so jung zu sein, So voller Liebe, so ohne ihn. Ich höre ihn, ja, ich sehe ihn, Den Wandel, das Vergehen, das Sich leise in die Worte schleicht. Sie nimmt die pinkten Rosen an, Sie ist so voller Ewigkeit, Er auch, so voller Ewigkeit.   Ich sehe es, ja, die süße Jugend, Ich sehe mich, ja, ich sehe ihn Und ich weine tief in mich hinein.

Neunzig Jahre später

Was war vor neunzig Jahren nur, Dass mich der Brunnen unruhig ruft, Dass ich mich von der Sache lös Und kalte Stille mich umhüllt? Ein schwarzer Himmel Bedeckt die Welt In Finsternis. Du Klagestein gebauter Brunnen, Weshalb hast du mich her gerufen? Was war vor neunzig Jahren nur, Dass dein Gewässer wieder weint? Ein dunkler Tag liegt tief begraben, Vergessen da. Oh Brunnen, ja, ich sehe es, Die Linde brennt, der Adler kreischt, Das Gold zu Blut und Blut zu Nichts. Ich sehe nun die alte Schuld Wo ist der Gott, Erlöse uns Von uns'rer Tat. Wie Sodom einst Und auch Gomorra, Erlöse uns.