Posts

Es werden Posts vom März, 2023 angezeigt.

Unbehagen

Es ist mir, als drücke mich Ein großes etwas zu Boden, Als engte mich und drängte mich Ein unsichtbares was. Mich überkommt so vieles nun, Kein Schmerz und dennoch Leid. Ich möchte nicht und doch, Ich kann nicht leugnen, dass Es ist und war und bleibt. Diese Gefühle der höheren Art, gar unbegreiflicher Natur. So vieles ist Wie ich es niemals wollte. Und doch, so ist es nun.

Landschaft aus dem Zug

Ruhige weite Felder, Strahlender Himmel hellblau Und golden vergöttlicht die Sonne. Es ragen Bäume zu Wäldern Auf sattem Grün und Weit und breit nicht eine Seele. Ich sitze hier und wollte Meine Arme zu flügeln, So dass es mich triebe.

Kleines Gedichtchen

(aus den Unterlagen)  Sprecht, oh Götter, saget an, Welches darf ich Erbe nennen? Ist's das reiche Lehrgespann? Oder doch das mich erkennen? Sind es meine kleinen Werke? Ja ich weiß, nicht meine Stärke... Oder nennt man mich gut? Mir bewusst, ich schwamm in Blut... Nichts? hab ich denn nun vererbt? Nun, das hat mir viel erschwert.

Der Ruf

(nach Rilke) Hörst du den Ruf denn nicht, Der leise die Nacht durchschwebt, Der die Felder so sacht durchbebt, Der die süßen Tönchen pfeift, Während er lieblich ergreift Was schöner nicht sein hätte wollen? Und wenn leise wir staunen sollen, So öffnet sich unser Herz Und Richtung innenwärts Erhebt sich der Ruf zu Licht.

Sonnenuntergang

Wie ich so stehe auf jenen Wiesen, Meinend vom Goldnem gen Himmel zu heben, Gar ragend über bergsche Riesen, So glaub ich zu wissen und recht erst zu leben.