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Es werden Posts vom März, 2024 angezeigt.

Ein Schwan am Teiche flog.

Hinter Dickicht verborgen lag ein Teich, Schillerndes Wasser floss friedlich weich dahin Und erhaben richtete ein Schwan leicht und weich Den Kopf, schaute kurz zu mir und flog ganz lind In die weite blaue Ferne gleitend hinweg, Die Flüge der Leere trotzend zum Himmel gestreckt.

In dunkelster Nacht aus Feuerglut geschmiedete Krone

Feuer schmiedete deine Krone, göttliche Heldin,      Eisen kreuzt sich mit Blut, Freiheit rufen die Toten und du erhörst die Gebete,     Tausende marschieren mit dir, Donnernend blitzen Thors schreie, nimm deinen Platz auf dem Throne!     Golden strahltet er. Herrsche den Göttern gleich auf Erden, erhabene Herrin.     Nächtliche Schwestern erhört: Eure Königin ist erschienen, in Rache erzittert,     Dass die Flüsse, rot, Beten zum goldenen Haar, das streng zu Knoten verbunden,     Herrschet über die Welt. Leid sei dein Werkzeug, gewissenhaft siege und führ in die Zukunft,     Raus aus dunkelster Nacht. Wache auf, du Schicksalhafte, und leite dein Volk von     Wüste zu blühendem schwarz. Rot und Gold erstrahle, Heldin, und hebe die Krone,     Möge die Hölle dir glühn.

Elegien

I.   Hebt das ewige, mächtige Kind nicht den Bogen empor und      Spitzt bereits den Pfeil? Sprich, oh du teuflischer Bub, Welches arme Geschöpf wird dieses Mal Opfer der Liebe?      Wer verliert sich im Wahn? Gibt dem verderben sich hin? Hast du nun alles beendet? Die Fackeln erleuchtet und freust dich      Wieder und wieder zu siegn? Fühlst du dich mächtig, da dich Jede Seele auf Erden verehrt und fürchtet, oh Amor?      Seht, da fliegt er davon! Fackeln zu Boden gewandt. II. Siehst du, Liebste, die strahlenden Sterne, die über uns wachen?     Wellen rauschen um uns, Vögelein singen im Schlaf, Sachte, ach, trägt uns der Wind zu sich in die ewige Ferne.     Wolken wie Wellen im Flug, hör nur die Göttin aus Schaum. Tausende Rosen, sie sind nicht viel, doch aus innerstem Herzen,     Alles geb ich dir her, selbst meine Worte sind dein, Liebste, ach, tanz mit mir, lass uns im Dunke...

Kein Gott und kein Teufel

Kein Gott und kein Teufel kann uns mehr helfen, Wir sind verloren, wir irren umher, Denn der Raum ist leer, die Vernunft hat obsiegt, Am Ende stehen die letzten Fragen, Am Ende im Nichts, in der Angst, im Tod.