I. Hebt das ewige, mächtige Kind nicht den Bogen empor und Spitzt bereits den Pfeil? Sprich, oh du teuflischer Bub, Welches arme Geschöpf wird dieses Mal Opfer der Liebe? Wer verliert sich im Wahn? Gibt dem verderben sich hin? Hast du nun alles beendet? Die Fackeln erleuchtet und freust dich Wieder und wieder zu siegn? Fühlst du dich mächtig, da dich Jede Seele auf Erden verehrt und fürchtet, oh Amor? Seht, da fliegt er davon! Fackeln zu Boden gewandt. II. Siehst du, Liebste, die strahlenden Sterne, die über uns wachen? Wellen rauschen um uns, Vögelein singen im Schlaf, Sachte, ach, trägt uns der Wind zu sich in die ewige Ferne. Wolken wie Wellen im Flug, hör nur die Göttin aus Schaum. Tausende Rosen, sie sind nicht viel, doch aus innerstem Herzen, Alles geb ich dir her, selbst meine Worte sind dein, Liebste, ach, tanz mit mir, lass uns im Dunke...