Elegien
I.
Hebt das ewige, mächtige Kind nicht den Bogen empor und
Spitzt bereits den Pfeil? Sprich, oh du teuflischer Bub,
Welches arme Geschöpf wird dieses Mal Opfer der Liebe?
Wer verliert sich im Wahn? Gibt dem verderben sich hin?
Hast du nun alles beendet? Die Fackeln erleuchtet und freust dich
Wieder und wieder zu siegn? Fühlst du dich mächtig, da dich
Jede Seele auf Erden verehrt und fürchtet, oh Amor?
Seht, da fliegt er davon! Fackeln zu Boden gewandt.
II.
Siehst du, Liebste, die strahlenden Sterne, die über uns wachen?
Wellen rauschen um uns, Vögelein singen im Schlaf,
Sachte, ach, trägt uns der Wind zu sich in die ewige Ferne.
Wolken wie Wellen im Flug, hör nur die Göttin aus Schaum.
Tausende Rosen, sie sind nicht viel, doch aus innerstem Herzen,
Alles geb ich dir her, selbst meine Worte sind dein,
Liebste, ach, tanz mit mir, lass uns im Dunkel der Nacht eng umschlingen,
Unsere Augen, sie soll'n niemals sich wieder nur trenn'n.
III.
Funkelnde Sterne um uns erzählen von tausendeins Nächten,
Vieles haben sie gesehn, Nächte voll Liebe und Glück.
Lächelnd schaun sie zu uns mit stillen, goldenen Augen,
Hüten was sie hörn, schützen den heimlichen Kuss.
Hell, Selene, leuchtet dein Licht in die Seeln der Geliebten,
Spitzt bereits den Pfeil? Sprich, oh du teuflischer Bub,
Welches arme Geschöpf wird dieses Mal Opfer der Liebe?
Wer verliert sich im Wahn? Gibt dem verderben sich hin?
Hast du nun alles beendet? Die Fackeln erleuchtet und freust dich
Wieder und wieder zu siegn? Fühlst du dich mächtig, da dich
Jede Seele auf Erden verehrt und fürchtet, oh Amor?
Seht, da fliegt er davon! Fackeln zu Boden gewandt.
II.
Siehst du, Liebste, die strahlenden Sterne, die über uns wachen?
Wellen rauschen um uns, Vögelein singen im Schlaf,
Sachte, ach, trägt uns der Wind zu sich in die ewige Ferne.
Wolken wie Wellen im Flug, hör nur die Göttin aus Schaum.
Tausende Rosen, sie sind nicht viel, doch aus innerstem Herzen,
Alles geb ich dir her, selbst meine Worte sind dein,
Liebste, ach, tanz mit mir, lass uns im Dunkel der Nacht eng umschlingen,
Unsere Augen, sie soll'n niemals sich wieder nur trenn'n.
III.
Funkelnde Sterne um uns erzählen von tausendeins Nächten,
Vieles haben sie gesehn, Nächte voll Liebe und Glück.
Lächelnd schaun sie zu uns mit stillen, goldenen Augen,
Hüten was sie hörn, schützen den heimlichen Kuss.
Hell, Selene, leuchtet dein Licht in die Seeln der Geliebten,
Nein, die Nacht ist nicht schwarz, strahlend erhebt sich das Licht
Zahlreicher Sterne, des Mondes, der Herzen, der Sehnsucht, der Liebe.
Schau, der Traum erwacht, legt sich behütend um uns,
Wärmt uns und hütet unser zweisames, friedliches Kosen,
Liebes, bleib noch bei mir, lass uns verschmelzen im Traum.
Schau, der Traum erwacht, legt sich behütend um uns,
Wärmt uns und hütet unser zweisames, friedliches Kosen,
Liebes, bleib noch bei mir, lass uns verschmelzen im Traum.
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