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Es werden Posts vom August, 2022 angezeigt.

Am Strand

Im regen auf und ab der Wellen Durchfloss mich goldnes Glücksgefühl. Dort sah ich wandern zwei Gesellen, Beim regen auf und ab der Wellen. Sie waren beide Glücksdurchflossen In jenem heitren Strandgewühl; Und dort im auf und ab der Wellen Durchfloss mich goldnes Glücksgefühl.

In Anbetracht des Meeres

So friedlich atmen die weiten Meere An diesem stillen Tagesende; Schon kommen Selenes ruhige Hände Und bauen die schützenden, dunklen Wände. Mir kommt die Frag', wie's anders wäre, Hinein in die weite, blaue Leere Der friedlich atmenden weiten Meere, an diesem stillen Tagesende.

Studie des Trioletts

So fremd ... Mir ist sie nun so fremd die Welt, So fremd, so düster unbekannt, Dass hier bei ihr mich nichts mehr hält, So ist, sie mir nun fremd die Welt. Mir ist, als ob es mich zerschellt An jener dunklen, schwarzen Wand. Mir ist sie nun so fremd die Welt, So fremd, so düster unbekannt.

Studie der Volksliedstrophe

Der Klang der Sirenen Es kam von fernen Winden her, Das Singen des Sirenenheer. Sofort ergriff mich jener Klang Und zog mich hin zu jenem Hang. Die Wellen krachten laut auf Stein, Doch lauter die Stimmen im Wasserhain. Mir flammte die Brust in Betrachtung der Schönheit, So fern doch erschien mir das elende Leid. Die schönsten Gestalten erblickte ich unten, Bei deren Klang mir Verstand entschwunden. Tief hinunter zog es mich, Wo mir die schöne Seel' entwich.

Verdrossenheit

S ie halten Reden groß, ich stehe stumm daneben. Sie schwenken Fahnen hoch, ich seh es müd vor Stäben. Sie brennen feuerrot, in mir kaum mehr ein Funken. Ich rede, schwenke, brenn! und bin doch schon ertrunken.