Dein Türkisblau
Dein Türkisblau liegt so verführerisch, Ein Vogel flöge weit hinaus, Wenn ihm nicht Fesseln zu Boden hielten. Springe, komm zu mir, Spring und fall in meine Arme, Vertraue mir. Eine Träne tropft zu dir, Lech, tausende Tränen ertranken in dir Und ein Vogel verlor sich in deinem Blau. Springe, komm zu mir, Spring und fall in meine Arme, Vertraue mir. Wo ist die Luft, die sonst mich nährte, Wo die Hoffnung, der Frühlingsduft, Die Schreie, das Kreischen in jenem Hauch. Springe, komm zu mir, Spring und fall in meine Arme, Vertraue mir. Eine einsame Feder verbrennt Auf dem seichten Wasser des müden Lechs Und türkisblau leuchtet der alte Fluss. Deinen warmen Hauch Spür ich um mich still und tröstend, Ich danke dir.