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Es werden Posts vom März, 2025 angezeigt.

Stadtbild

Stein auf Stein erhebt sie sich Um einen kleinen Fluss herum. Sie hebt das Haupt, sie schaut hinauf Und atmet leicht, den Hauch hinaus. Zwischen Grau das feine Licht, Das Dämmern in der tiefen Nacht. Sie hebt die Hand aus feinem schwarz Und weht das goldne Haar von sich. Kreuz um Kreuz verdichtet mich, Ein Kreis, in mir, erstrahlt ganz leicht Im Herz von ihr, der grauen Frau, Die kalten Kleides weich erwärmt. Ich atme den Hauch, der die Nacht erfüllt, Ich tanze im Licht des lichten Mondes Und schwebe um Stein, um Fluss und Hügel Herum und sehe sie, die Stadt. Der Morgen bricht an und küsst die Nacht, Gestern reicht Morgen die alte Hand, Ein Hauch verweht im Winde sich Im frischen Klang der frühen Luft. Ich sitze, im weichen Arm von ihr. Ich spüre, ich atme ihren Duft, Ich sehe ihre frohen Kinder Und träume Kreuz um Stein.

Schneelandschaft

Das große weite Weiß erstarrt Zu einem kalten Bild vor mir. Nur einzelnd fliegt ein Rabe da, Sucht dann vergeblich nach der Rast. Ein Baum da mit vereistem Ast Zeigt längst, es schwert ihn sehr die Last, Nach unten zu der Erde hin Und tränt das klare Eis von sich. Im Schnee allein die Schritte mein, Die sich im trüben See'e hier Verspiegeln und das was mal war Hat sich im Nebel längst erklart. Und eng ein Wald, der da beginnt, Es schattet dort, es fehlt an Licht, Ein Hauch nur der so hämisch hallt, Dass es mich friert vor diesem Wald. Und einsam stehe sehend ich Auf Steinen in das Weite aus. Es ist mir kalt, ich halte ein, Nicht länger bin ich mehr allein.