Schneelandschaft

Das große weite Weiß erstarrt
Zu einem kalten Bild vor mir.
Nur einzelnd fliegt ein Rabe da,
Sucht dann vergeblich nach der Rast.

Ein Baum da mit vereistem Ast
Zeigt längst, es schwert ihn sehr die Last,
Nach unten zu der Erde hin
Und tränt das klare Eis von sich.

Im Schnee allein die Schritte mein,
Die sich im trüben See'e hier
Verspiegeln und das was mal war
Hat sich im Nebel längst erklart.

Und eng ein Wald, der da beginnt,
Es schattet dort, es fehlt an Licht,
Ein Hauch nur der so hämisch hallt,
Dass es mich friert vor diesem Wald.

Und einsam stehe sehend ich
Auf Steinen in das Weite aus.
Es ist mir kalt, ich halte ein,
Nicht länger bin ich mehr allein.


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