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Es weht ein Hauch

Es weht ein Hauch durch die Wälder, Die Felder, hinauf zu den Bergen. Der Alte schaut nicht auf, Liegt stumm in seinem Bett Und müde ist der Himmel, Er schließt leise seine Augen Und Prometheus von seinem Berge Greift nach dem letzten Funken. Den Bäumen steht das Laub, Die bunten Blätter, zu Berge, Die hoch oben wie Staub versteinert Nur noch Schatten ihrer sind. Und noch einmal scheint das Licht, Das große, gute Licht, Auf all die Seinen runter, Eh es der Wind verweht, Und es weht nun ein Hauch durch Welt, Es fällt, es atmet schwer Ein letztes Mal der Mond Tief in das ewige Blau.

Das Buch der Psalme Nihils

Vorwort Da meinte einer mal zu mir, Mein Werk sei düstrer als das von Den großen Priestern all des Nichts. Ich wehrte mich und zeigte hier, Dass ich nichts anderes ersonn, Als wie es ist, im düstren Licht. Die Psalme sind nichts Anderes, Als ich vernahm der Menschen Klagen, Die allesamt schon längst am Sterben. Ich schrieb sie nieder unterdes, Da allen Traum ich hörte sagen: "Es hat begonnen, das Verderben." Psalm I Von überall erhallt das Wort: Der letzte Gott ist fortgegangen.     Aus seiner Asche     Stieg empor     Das große Alles,     Nihil. So wie er kam, verhüllte sich Die ganze Welt in seiner Pracht     Der Schein verging,     Der Himmel schwand     Der Ewigkeit     Nihils. Oh großer Nihil, höre uns, Dich wollen wir zum Gotte krönen:     Denn deine Macht     Hat uns befreit,     Wir danken dir,     Nihil. Psalm II Warum beten die Heiden und glauben die Völker I...