Die liebenden Kinder

Zwei Kinder fallen sich in die Arme,
Sie schmusen sich eng, sie lieben sich,
Wie Kinder sich eben lieben können.

Er schenkt ihr Blumen, pink und jung,
Er schenkt ihr Wörter, große Wörter,
Von Ewigkeiten heut befüllt.
 
Ich frage mich, wie es wohl war,
So unbesorgt, so jung zu sein,
So voller Liebe, so ohne ihn.

Ich höre ihn, ja, ich sehe ihn,
Den Wandel, das Vergehen, das
Sich leise in die Worte schleicht.

Sie nimmt die pinkten Rosen an,
Sie ist so voller Ewigkeit,
Er auch, so voller Ewigkeit.
 
Ich sehe es, ja, die süße Jugend,
Ich sehe mich, ja, ich sehe ihn
Und ich weine tief in mich hinein.

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