Seht ihr das Licht noch, die ferne Hoffnung?

Der Schatten der Dunkelheit verglüht
Die späte Nacht in tobender Stille,
Wie Höllenfeuer lodern die Sterne
Bedrohlich vom Himmel zu uns hernieder.

Sehr ihr das Licht noch?
Die ferne Hoffnung?
Erlöse mich,
Wenn du mich hörst!

In wilden Bewegungen, hinter Glas,
Tanzen sie, wie vom Teufel ergriffen,
Wild durcheinander, schneller und schneller
Und immer weiter und immer hektischer.

Sehr ihr das Licht noch?
Die ferne Hoffnung?
Erlöse mich,
Wenn du mich hörst!

Wer flüstert um mich herum verstohlen?
Wer ist da, wer gönnt mir die Ruhe nicht?
Ach, schwebe ich, ach treibe ich
Auf einem kühlen Hauch in das Nichts.

Sehr ihr das Licht noch?
Die ferne Hoffnung?
Erlöse mich,
Wenn du mich hörst!

Der kalte Wind erstickt mich noch,
Die Luft verengt sich immer weiter,
Ich drohe zu schwinden, zu Schatten zu werden,
Zu Dunkelheit und seht ihr das Licht noch?
Die ferne Hoffnung ertrinkt im Schwarz
Der lachenden Nacht, erlöse mich,
Wenn du mich hörst, wenn es dich gibt...

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