Ich säß bei einem Felsen

Ich säß bei einem Felsen selig,
Das Wasser flöss so friedlich dahin,
Die Vögel sängen über mir ewig
Und ich irrte nicht länger, ich fände mein'n Sinn.

An jeder Blume röch ich die Schönheit,
Mit jedem Blicke säh ich weit und breit
Die Zufriedenheit und genöß den Moment
Und hielt umschlungen, was ich hier fänd.

Kein einz'ger Gedanke irrte fern,
Ich säße einfach nur am Stein,
Schaute hoch zum hellsten Stern
Und fühlte mich plötzlich wieder so klein.

Ein kalter Hauch umflöge mich leicht,
Er flüsterte mir ein Gedicht hinein
Von einem mir so fernen Sein
Und seicht umhüllt er mich, der mich zerreißt.

Ich säß im Paradies am Fluss,
Da träumte ich von Schmerz und Leid,
Von toten Rosen und wäre bereit,
Dass mich der Schatten umschlingt zu Schluss.

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