Die Schlächter
Was weinst du Himmel?
Was bist du so zornig,
Was bist du so zornig,
Dass Blitze und Stürme
Hier unten wüten?
Die goldenen Türme
Verschlingen durstig
Die goldenen Türme
Verschlingen durstig
Das große Gewimmel
An toten Blüten.
"Was habt ihr getan?",
"Was habt ihr getan?",
Schrein sie zu uns,
"Zügelt den Wahn,
Ihr Brut des Schlunds!"
Kein oben, kein unten
Kein Ort, keine Klüfte,
Kein oben, kein unten
Kein Ort, keine Klüfte,
Der Raum ist verschwunden
In tobenden Lüften.
In tobenden Lüften.
Oh Himmel, vergib,
Wir meinten es nicht,
Es war unser Trieb,
Es war unsre Pflicht.
Wir stahlen das Licht
Wir wurden zu Göttern,
Zu himmlischen Spöttern,
Die Macht in uns spürten,
Die, die die Natur
Ins Verderben führten
Und wir brachen den Schwur,
Der uns gegeben
Und meinten zu siegen,
Da spürten wir's beben,
Wir sahen sie liegen,
Die schöne Welt
Die schöne Welt
Und wie sie zerfällt,
Noch in unseren Armen.
Oh, hab erbarmen,
Zeig uns Güte,
Führ uns zu dir.
Erlöse uns hier,
Erlöse uns hier,
Die wir Müde.
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