~ eine romantische Ballade ~ War's Tag, war's Nacht am Himmel schon, Da mich die Wanderlust empfing, Da mir das Leiden ward geflohn Und ich dann meines Weges ging. Erst kam am Weg ein Vöglein näh'r, Es flog zu mir, es sang für mich: "Du großer Mensch von Ferne her, So gehe fort, verlauf dich nicht." Er hob sich an und flog empor Und ließ mich meines Weges ziehn. Dann kam ein Fluss ganz sanf hervor Und ließ sich mir zum Baden dien'n. Es war die Sonn' nun über mir, Dass sich ein alter Baume naht Und mir die Blätter gab zur Zier. Da war mir wohl durch seine Tat. Das Blatt wurd gelb, der Himmel rot, Die Sonne schwand, der Schatten stieg Und in mir stieg die bitt're Not, Ich hob die Stirn, ach, Welt vergib. Der dichte Wald so Nahe war, Die Krähen krächzten zu mir her, Ich war der Schatten mir gewahr, Dem kalten, grauen Schreckensheer. Dort eine Hand, sie suchte mich, Sie griff nach mir und tränkte sich An meiner Angst, so wuchs sie an Und...
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