Der Agent
Der Agent
In Anzug und Krawatte,
Plant er Attentate.
Alles scheint ihm klar,
Sitzt er in der Bar.
Der Agent ist charmant,
Sowie auch Elegant.
Jazz im Hintergrund,
Er bezahlt mit Pfund.
Da kommt das Opfer an
Und er schleicht sich heran.
Nur ein kleiner Stich.
Es ist vorbei: Endlich.
Langsam geht er weg,
Ins Hotel versteck,
Doch vorher noch zur Bar,
Er zahlt nun mit Dollar.
Ein Brief von seinem Land:
„Danke für den Aufwand.“
Auch ein neuer Auftrag
Für 'nen andr’en Tag.
Er geht mit Begleitung,
Zu seiner Übernachtung,
In Befriedigung.
In aller Früh geht er
Erstmal zu dem Meer.
Der Blick in leere Ferne,
Fern von der Moderne.
Er schlendert in die Stadt.
Endlich ist er satt.
Nun sein zweiter Mord.
Ein Taxi zu dem Ort.
Und wieder gleiches Spiel.
Nun ein neues Ziel.
Er geht zum Fliegerhafen,
Dort ist er zum Schlafen.
Nächster Morgen: Flug.
Endlich ohne Anzug.
Nächster Halt die Heimat,
Wieder: Attentat.
Neue fremde Welt,
Die ihn herum zerfällt.
Eine Zimmer Wohnung,
Er bittet um Verzeihung.
Vom Hochhaus scheint das Licht,
Als der Zukunft Nachricht.
Die Sonne ragt empor.
Moderne kommt hervor.
In seiner Wohnung liegt er,
Denn er ist nicht mehr,
Der Agent von früher.
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